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am Ende fast alle die zahlreichen Gäste an der Tafel mitAusnahme einiger wenigen erfaßte, die zu mäßig waren, umdem Wein so stark zuzusprechen, oder zu stolz, um l» dieStreitereien cinzugehen, zu welchen er Veranlassung gab. Aufdiese warf der Wirth von Zeit zu Zeit einen finsteren undmißfälligen Blick.
Philipso» blieb zurückhaltend und schweigsam, sowohl inFolge seiner Enthaltsamkeit als seiner Abgeneigtheit, sich inein Gespräch mit Fremden einzulaffen, und wurde deshalbvon dem Wirth als ein Ungehorsamer angesehen. Mengsbegann, als er seine Natur mit dem feurigen Weine aufge-stachelk, mit versteckten Andeutungen, mit Freudenstörer,Spielverderber und ähnlichen Beiname» um sich zu werfen,die offenbar gegen den Engländer gerichtet waren. Philipsonerwiederte mit der größten Gleichmüthigkeit, er wisse rechtgut, daß seine Stimmung ihn für jetzt nicht zu einem ange-nehmen Mitglied einer lustigen Gesellschaft mache; er möchtedeshalb, mit der Erlaubniß der Anwesenden, sich in seinSchlafzimmer zurückziehen, und ihnen allen guten Abend undFortdauer ihrer Fröhlichkeit wünschen.
Aber dieser Vorschlag, der Jedermann sonstwo ganz amPlatz geschienen hätte, schloß einen Derrath an den Gesetzeneiner deutschen Zechgesellschaft in sich.
„Wer seid Ihr," sagte Johann Mengs, „daß Ihr Euchherausnehmt, den Tisch zu verlassen, ehe die Rechnung ver-langt und bezahlt ist? Sapperment und Teufel! Wir sindkeine Männer, an denen eine solche Beleidigung ungestraftverübt werden darf! Ihr könnt Eure feinen Streiche in Rams-Alley, oder in Eastcheap, oder in Smithfield loslaffen, wennIhr wollt, aber nicht im goldenen Vließ bei Johann MengsAuch werde ich nicht zugeben, daß einer der Gäste zu Bett