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für das der Ander»; denn der Himmel allein weiß, wie langesie oder ich dieses zehrende Fasten noch aushalten können!"
„Werthe Gäste," sagte hierauf Philipson, „es thut mirleid, daß ich unfern verehrte» Wirth beleidigt habe. Ich binso weit entfernt, den Wein zu tadeln, daß ich eine Doxvel-kanne davon bezahlen will, die Allen in dieser ansehnlichenGesellschaft herumgereicht werden soll — wenn sie nur nichtverlangen, daß ich miltrinkcn soll."
Die letzten Worte wurden beiseite gesprochen; aber derEngländer konnte an de» krummen Mäulern einiger von denAnwesenden, die einen feinen Gaumen besaßen, wohl abneh-men, daß sie eben so sehr, als er selbst, über eine Wieder-holung des sauren Getränks erschrocken waren.
Der Mönch wandte sich nun an die Gesellschaft mit demVorschlag, der fremde Kaufmann sollte, statt eine Kanne desvon ihm gelästerten Weines zu bezahlen, um eine gleicheMenge von den edleren Weinen gebüßt werden, die gewöhn-lich aufgctischt würden, wenn das Mabl geendigt wäre. Da-bei fanden Wirth und Gäste gleich viel Vortßeil Da Phi-lipson keine Einwendung erhob, wurde der Vorschlag ein-stimmig angenommen, und Johann Mcngs gab von seinemEhrenplätze das Zeichen zum Aufträgen.
Das lange ersehnte Mahl erschien und zweimal so vielZeit wurde verwendet, es zu verzehren, als man beim War-ten auf dasselbe hingebracht hatte. Die Bestandtheile desEssens sowohl, als die Art, wie man sie auftrug, waren sogut darauf berechnet, die Geduld der Gäste auf die Probezu stellen, als der Verzug, welcher vvranging. Trachten vonBrod und Gemüse folgten nach einander mit Schüsseln vollgesottenem und gebratenem Fleisch. Jede von ihnen gingder Reihe nach regelmäßig an der weiten Tafel herum und