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18 (1851) Anna von Geierstein
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ist, denen Ihr nicht einmal die Schuhe zn putzen verdienet?Ist das nicht von dem Wein, von welchem der Pialzgraf vonNimmersatt sechs Viertel trank, ehe er aus dem gesegnetenSessel aufstand, in welchem ich jetzt fitze?"

Ich zweifle nicht daran, mein Wirth," entgegnete Phi-lips«»;und es würde mir nicht einfallen, etwas über dieMäßigkeit Eures ehrenwerthen Gastes zu sagen, wenn erauch doppelt so viel getrunken hätte."

Still, du boshafter Spalter!" sagte der Wirth. Augen-blicklich entschuldige dich bei mir und dem Wein, den du ge-lästerst, oder ich lasse Las Nachtessen bis Mitternacht ver-schieben."

Jetzt entstand ein allgemeiner Lärm unter den Gästen.Alle schwuren, sie haben keinen Antheil an den AusstellungenPhilipsons, und die meisten von ihnen schlugen vor, JohannMengs solle sich an dem wirklichen Schuldigen dadurch rächen,daß er ihn alsbald zur Thüre hinauswerfe, aber nickt so vieleunschuldige und hungrige Leute in die Folgen seiner Miffe-that verflechten. Sie erklärten den Wein für ausgezeichnet.Zwei oder drei tranken sogar ihre Gläser aus, um ihre Wortezu erweisen, und Alle erboten sich, wenn auch nicht mit Le-ben und Vermögen, doch wenigstens mit Händen und Füßendas Hausreckt gegen den widerspenstigen Engländer zu schützen.Während Bitten und. Vorstellungen Johann Mengs von jederSeite her anfielen, war der Münch gleich einem klugen Rathund treuen Freund bemüht, den Streit dadurch zu enden,daß er Philipson rieth, sich der Gewalt des Wirths zu unter-werfen.

Erniedrige dich selbst, mein Sohn," sprach er;beugedein halsstarriges Herz vor dem großen Herrn vom Zapfenund Faß. Ich spreche für mein eigenes Bestes so gut, als