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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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etwas genützt hätte. Aber man ist seinem Anschlag zuvorge-kommen. Und jetzt, ehe ihr anderen weltlichen Gedanken,ob der Hoffnung oder Furcht den Lauf lasset, in die Ka-pelle, Herr, und vereinigt Euch mit uns in Gebeten, zu Dem,der Eure Hilfe gewesen ist, und zu denen, welche ste für Euchbei ihm vermittelt haben."

Philipson trat mit seinem Führer in die Kapelle undbeide dankten dem Himmel und der schützenden Macht desOrts für die Rettung die iom verliehen worden.

Als dies Geschäft abgemacht war, deutete Philipson dieAbsicht an, seine Reise wieder anfzunehmen und der schwarzeMönch erwiederte hierauf,er sei weit entfernt, ihn an einemso gefährlichen Platze aufzuhalten, sondern wollte ihn einStück Wegs weit begleiten, da er ebenfalls zu dem Herzogvon Burgund müßte."

Ihr, mein Vater! Ihr!" sagte der Kaufmann miteinigem Erstaunen.

Und warum überrascht?" antwortete der Priester.Istes so seltsam, daß einer meines Standes den Hof eines Für-sten besucht? Glaubt mir, es sind nur zu viele davon ansolchen zu finden."

Ich spreche nicht mit Bezug auf Euer» Stand," erwie-derte Philipson,sondern in Rücksicht auf die Rolle, die Ihrheute bei der Hinrichtung Archibalds von Hagenbach dadurchgespielt, daß Ihr dazu halset. Wißt Ihr so wenig von demhitzigen Herzog von Burgund, daß Ihr Euch einbildet, Ihrkönnet mit seinem Zorn in größerer Sicherheit spielen, alswenn Ihr einen schlafenden Löwen an seiner Mähne zupftet?"

Ich kenne seine Weife gar wohl," sagte der Priester;und ich gehe zu ihm, nicht um den Tod Hagenbach's zu ent-schuldigen, sondern ihn zu vertheidigen, der Herzog mag seineAnna v. Geleistet» 11 . 10