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„Mein Sohn," gab Philipson zur Antwort, „setzt beijener Fähre über den Rhein, du wir dringende Geschäfte aufder anderen Seite abzumuchen Huben."
Während er dies sagte, sah man ein leichtes Boot, umwelches zwei oder drei Bauern einige Zeit geschäftig gewesenwaren, vom Ufer abstoßen und in den Strom hineinfahren.Einige Zeit mußte es zwar der Gewalt des Stroms nachge-ben; dann aber wurde ein Segel an einer dünnen Stangeaufgespannt und hielt die Barke gegen den Strom, daß sieim Stande war, in schräger Richtung über den Fluß zu ge-langen.
„Nun, Gott Lob und Dank!" sprach Philipson, derwußte, daß der Nachen, auf Len er schaute, seinen Sohnaußer dem Bereich der Gefahren brachte, von Lenen er selbstumgeben war.
„Amen!" rief der Priester dem frommen Ausruf desReisenden nach. „Ihr habt guten Grund, dem Himmel Dankzu sagen."
„Davon bin ich überzeugt," versetzte Philipson; „abervon Euch hoffe ich die Veranlassung zu der Gefahr näherkennen zu lernen, der ich entgangen bin."
„Für solche Nachforschungen ist hier weder Zeit, nochOrt," antwortete der Pfarrer an der St. Paulskirche. „Esreicht hi» zu sagen, daß jener Kerl, der wohl bekannt ist,wegen seiner Heuchelei und seiner Verbrechen, zugegen war,als der junge Schweizer Sigmund von dem Scharfrichter denSchatz zurückverlangte, Lessen Euch Hagenbach beraubt. Daerwachte seine Habsucht. Er übernahm es, Euch nach Straß-burg zu geleiten, mit der verbrecherischen Absicht, Euch unter-wegs aufzuhalten, bis eine solche Anzavl von Helfershelfernherbeigekommen wäre, daß kein Widerstand gegen sie mehr