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18 (1851) Anna von Geierstein
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besonders stili misch war, sich geweigert batte, scilis Pstichtals Fährmann zu verrichten und eine» Priester an das andereMer zu schaffen, der ein Bildniß der heiligen Jungfrau beistch trug, welches für das Oörst'in Kirchhofen an dem ent-gegengeletzten rechten Ufer des Rheines bestimmt war. DaHans nun seinen Zweifel an der Macht der heiligen Jung-frau stch selbst, ihren Priester und den für ihren Dienst ver-wendeten Nachen zu schützen, für strafbar ansah, so unter-warf er stch einer schweren Büßung. Außer dieser bewies deralte Mann die Aufrichtigkeit seiner Reue dadurch, daß ereinen großen Tbeil seiner weltlichen Guter der Kapelle inKirchhofen darbrachte. Auch erlaubte er stch nie wieder dieGange der Angehörigen unserer heiligen Kirche zu verzögern;sondern alle Klaffen der Geistlichkeit, von dem Prälaten mitder Bischofsmütze an bis herunter auf den barfüßigen Mönch,durften zu jeder Stunde des Tages und der Nacht seinenund seiner Fähre Dienst in Anspruch nehmen.

Während er diesen löblichen Lebensgang verfolgte, wolltees das Schicksal, daß Hans an den Ufern des Rheins einkleines Bildniß der heiligen Jungfrau fand. Die Wellenhatten es ausgeworfen und es schien ihm völlig demjenigenzu gleichen, welches er stch einst so unfreundlich geweigert hatte,überzufahren, als es stch unter der Obhut des Küsters vonKirchhofen befand. Er stellte es an dem Theil seiner Hütteauf, der am melsten in die Augen fiel und schüttete seineAndacht davor aus. Aengstlich forschte er nach einem Zeichen,woraus er hatte abnehmen können, ob die Ankunft ihresheiligen Bildnisses als ein Pfand dafür zu betrachten sei,daß ihm seine Ueberlretnngen vergeben seien. In den Ge-sichten der Nacht erhielt er Antwort auf seine Bitten undunsere heilige Mutter stand in Gestalt des Bildes neben