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seinem Bette, um ihm zu sagen, warum sie daher ge-kommen.
„Mein getreuer Diener," sprach sie, „die Männer vonBelial haben meine Wohnung zu Kirchhofen verbrannt, meineKapelle geplündert und das heilige Bildniß, welches michdarstellt, in den angeschwollenen Rhein geworfen. Er hatmich abwärts geführt. Nu» bin ich entschlossen, nicht mehrin der Nachbarschaft der Gottlosen wohnen zu bleiben, welchediese Tl>at verrichtet, oder bei den zaghaften Lehnsleuten,welche sie nicht verhindert haben. Ich bin also genöthigt,meinen Aufenthalt zu ändern, und habe hierzu, dem Stromezum Trotz das diesseitig; Ufer bestimmt. Ich bin gewillt,meinen Sitz bei dir aufzuschlagen, mein getreuer Diener, aufdaß das Land, in welchem du wohnst, gesegnet sei und duund dein Haus."
Während die Erscheinung sprach, kam es Hansen vor,als ob sie aus ihren Locken das Wasser herausdrückte, in wel-ches sie geworfen worden war. Ihr unordentlicher Anzugund ermüdetes Aussehen glich dem eines Menschen, der mitden Wellen gekämpft hat.
Der nächste Morgen brachte die Nachricht, daß in einerder zahlreichen Febden dieser wilden Zeit Kirchhofen zerstört,die Kirche verwüstet und der Schatz derselben geplündert wor-den war.
Des Fischers Gesicht war dadurch auf merkwürdige Weisebestätigt, und HanS gab sein Geschäft völlig auf. Er überließes jüngeren Leute», seinen Platz als Fährmann auszufüllen,verwandelte seine Hütte in eine ländliche Kapelle, nahm dieWeißen und wartete des Heiligthums als Einsiedler oderKaplan. Man glaubte, das Bildniß wirke Wunder und die