Tone zärtlichen Vorwurfs, „ist das ein Grund, warum ichden beinahe abgesponnenen Faden meines Lebens schonen unddas deine, mein lieber Sohn, prcisgebcn sollte, das erst be-gonnen bat?"
„Ihr ziehet, mein Vater," gab der Sohn mit Lebhaftig-keit zur Antwort, „indem ihr so sprechet, den Unterschiebnicht in Betracht, welcher zwischen unserer Bedeutung ist,wenn es sich von Ausführung der Absicht handelt, mit wel-cher Ihr Euch so lange getragen habt und welche jetzt derVollendung so nahe zu sein scheint. Bedenkt, wie wenig ichgeeignet wäre, sie auszurichten, da ich den Herzog nicht per-sönlich kenne und keine Beglaubigungsbriefe habe, um seinVertraue» zu gewinnen. Ich könnte ihm freilich wiederholen,was Ihr mir gesagt, aber die Umstände könnten von der Artsein, daß sie mir de» nothwentngen Glauben entzögen unddann würde Euer Plan mit mir m ßlingen, für dessen Fort-gang Ihr gelebt habt und jetzt Euch der Todesgefahr auszu-setzen bereit seid."
„Du kannst meinen Entschluß nicht erschüttern," versetzteder alte Philipson, „oder mich überreden, daß mein Lebenvon größerer W.chtigkeit sei, als das deine. Du erinnerstmich bloß daran, daß du dem Herzog von Burgund diesesZeichen überbringen solltest und nicht ich. Solltest du soglücklich sein und seinen Hof oder sein Lager erreichen, sowird der Besitz dieser Edelsteine für dich nöthig werden, umdeine Sendung zu bezeugen. Hierzu waren sie für mich we-niger erforderlich, den» ich kann mich auf andere Umständeberufen und sie als Beweise für mich geltend machen, wennes dem Himmel gefallen sollte, mich allein die wichtige Auf-gabe lösen zu lassen, was die heilige Mutter Gottes in Gna-den verhüten möge! Versteh' also, wenn sich eine Gelegen-