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„Kann ick Euch eine Antwort geben?" versetze der Sohn.„Wir sind lange weg gewesen aus den Landern, in welchenes Ritter und Edelfrauen gibt. Ist eS nicht natürlich, daßwir denen, die uns die ehrenvolle Bande des Ritlerthunisund edlen Bluts in's Gedächtniß zurückrufen, blvs zufolgeunseres Gefühls den Glauben schenken, welchen wir einemunbedeutenden, schlechten Menschen versagen, wie dieser her-umziehende Marktschreier, der sein Brod dadurch gewinnt,daß er die armen Bauern mit falchen Reliquie» und nachge-machten Legenden betrügt?"
„Das ist eine leere Einbildung, Arthur," sagte sein Va-ter, „nicht unpassend zwar für einen, der die Ebren der Ritter-schaft anstrebt, denn Liese entnimmt ihre Begriffe vom Lebenund seinen Ereignisse» aus den Romanzen der Minstrels,aber zu schwärmerisch für einen Jüngling, der, wie du, gese-hen hat, wie es in dieser Welt hergeht. Ich sage dir unddu wirst erfahren, daß ich die Wahrheit rede. Uni Len häus-lichen Tisch unseres Wirths, des Landammanns, saßen auf-richtigere Zungen und redlichere Herzen, als der versammelteHof eines Monarchen aufzuweisen hat. Ach! der mannhafteGeist der Alten, Treue und Ehre sind selbst aus der Brustder Könige und Ritter entflohen, wo sie, wie Johann vonFrankreich gesagt, ihre beständige Woknung hätten habensollen, wenn sie auch aus der ganzen übrigen Welt verbanntwären."
„Sei dem wie ihm wolle, theuerster Pater," erwiederteder junge Philips»», „ich bitte Euch, mir iiachzngebcn; undwenn wir uns trennen müssen, so laßt es so geschehen, daßIhr das rechte Rheinuser binunterziehet, denn ich bin über-zeugt, daß Lies die sicherste Straße ist."
„Und wenn es die sicherste ist," sagte sein Vater mit dem