und der richtige Auftrag, den er hat, wird in gehöriger Weiseausgerichtet werden "
„Ach mein Vater!" sagte Arthur, „wie ist es mir möglich.Euch zu gehorchen, wenn ich Euch dabei allein lassen muß, sovielen Gefahren ausaesctzt, im Kampf mit so manchen Schwie-rigkeiten, in welchen ich Euch wenigstens gern meinen Bei-stand leihen würde, wenn er gleich nur schwach sein könnte?Was uns auch in diesen verwickelten und gefährlichen Um-ständen begegnen mag, laßt uns ihnen wenigstens mit einan-der entgegentreten."
„Arthur, mein geliebter Sohn," erwiederte sein Vater,„wenn ich mich von dir trenne, spalte ich mein eigenes Herz;aber dieselbe Pflicht, welche uns gebietet, unfern Leib demTode blvszustellen, befiehlt uns eben so bestimmt, unsere zar-testen Neigungen nicht zu schonen. Wir müssen scheiden!"
„O, so laßt mich wenigstens in einem Punkte die Ober-hand behalten," versetzte der Sohn eifrig. „Geht Ihr, meinVater, über den Rhein und laßt mich den Weg auf der Straßeverfolge«, welche wir ursprünglich einzufchlagen gedachten."
„Und warum, ich bitte dich," antwortete der Kaufmann,„sollte ich mich eher auf der einen Straße halten als auf derandern?"
„Weil," sagte Arthur lebhaft, „weil ich für jenes Mäd-chens Treue mit meinem Leben bürgen möchte."
„Schon wieder, junger Mann?" entgegnete sein Vater;„warum so vertrauensvoll auf des Mädchens Wort? Daskommt blos von der Zuverficht her, welche die Jugend in das-jenige setzt, was schön ist und gefällig. Oder hast du schoneine weitere Bekanntschaft mit ihr gemacht als das kurze Ge-späch von vorhin «erstattete?"
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