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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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cher sich sein Geist so ängstlich beschäftigte. Ihre Begleiterwaren ein Falkenier mit seinem Jagdsp und eine weiblichePerson, beide augenscheinlich ihre Diener. Der ältere Pbilip-svn, der kein so treues Gedächtuiß besaß, als sein Sonn beidieser Gelegenheit an den Tag legte, sah i» der schönen Frem-den blvs eine Frau oder Dirne von Rang, die sich mit derFalkenbeitze belustigte und fragte sie als Erwiederung einerkurzen Begrüßung blvs mit angemessener Höflichkeit, wie siedie Umstände erheischten, ob sie den Morgen eine gute Jagdgehabt hätte.

Mittelmäßig guter Freund," gab die Dame zur Ant-wort.Ich darf meinen Habicht nicht so nahe an dem brei-ten Fluß steigen lassen, sonst fliegt er mir auf die andereSeite und so könnte ich meinen Gefährten verlieren. Aberich hoffe eine bessere Jagd zu bekommen, wenn ich auf dieandere Seite der Fähre hinüberkvmme, der wir uns ebennähern."

Dann will die gnädige Frau," sagte Bartholomä,inHaus-Kapelle Messe hören und um Glück bitten?"

Ich wäre eine Heidin, wenn ich ohne dieses an demheiligen Ort vorüber ginge," versetzte die Dame.

Das, edle Dame, berührt den Gegenstand, von dem wireben gesprochen," sagte der Führer Bartholomä,denn wisset,schöne Herrin, ich kann den würdigen Herrn nicht davon über-zeugen, wie sehr der Erfolg seines Unternehmens davon ab-hängt, daß er sich den Segen unserer lieben Frau zur Fähreverschafft."

Der gute Mann," entgegnete das junge Mädchen ernst-haft, sogar mit Strenge,muß wenig vom Rhein wissen.Ich will dem Herrn erklären, wie angemessen cs ist, unseremNathe zu folgen."