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dernden Geistlichen sein, die mit Reliquien, Ablaßzetteln undandern religiösen Kleinodien das Land durchzögen und im All-gemeinen blvs hei den niedrigen Ständen in einigem Ansehenständen. An diesen, beschuldigte man sie, beim Verkauf vonGegenständen des Aberglaubens schon oft grobe Betrügereienverübt zu haben. Der Mann sah eher einem andächtigenLaien oder Pilger gleich, der nach verschiedenen Heiligthümernwallfahrten muß, denn einem Bettelmönch. Er trug denHut, die Tasche, den Stab und das grobe Gewand, daseinigermaßen dem Mantel der jetzigen Husaren glich—Alles,wie man es bei solchen Leuten auf ihren Fahrten gewöhnlichsal,. Auf dem Rücken seines Mantels zeigten sich SanktPeters Schlüssel, plump ans einem Fetzen Scharlach gemachtund in Gestalt eines Andreaskreuzes, wie die Wappenknn-digen sagen. Der fromme Mann schien fünfzig und mehrJahre alt zu sein, wahr wohl gebaut, für sein Alter nochrüstig und hatte eine Gestchtsbildung, die nicht gerade häßlichaber weit entfernt von Schönheit war. Seine Augen ver-riethen Schlauheit, und seine Bewegungen gingen so stinkvor fick, daß es manchmal mit dem gemessenen BenehmendeS Standes, dessen Kleidung er trug, in Widerspruch siel.Diese Verschiedenheit zwischen seinem Anzug und seiner Mienewar keineswegs ungewöhnlich bei Leuten seiner Art. Vieleunter ihnen ergriffen diese Lebensart mehr, um ihrem Hangzum Herumziehen und Müßiggang nachzukängen, denn ausinnerem Beruf.
„Wer bist du, guter Gesell? " redete ihn der ältere Phi-lipsvn an; „und wie soll ich dich nennen, so lange wir Reise-gefährten sind?"
„Bartholomä, Herr," antwortete der Mann; „BruderBartholomä — ich möchte sagen Bartholomäus, aber es steht