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ufer war im Besitz der freien Reichsstädte, und so übten diedeutschen LehenSherren ihre Tyrannei hauptsächlich auf Kostenihrer eigenen Landsleute. Entrüstet und erschöpft durch Räu-berei und Unterdrückung sahen sich diese genöthigt, Schrankendagegen zu errichten, die eben so stark und außerordentlichwaren, als die Ungerechtigkeiten, vor welchen sie sich zuschützen versuchten.
Aber das linke Ufer des Flusses, über welches großen-theils Karl von Burgund unter verschiedenen Titeln seineGewalt ausübte, stand unter dem regelmäßigen Schutz ordent-licher Beamten, die in Ausübung ihrer Pflicbt Lurch starkeHaufen von Söldnern unterstützt wurden. Diese unterhieltKarl aus seinen Privateinkünften; denn er sowohl als seinNebenbuhler Ludwig hatte die Entdeckung gemacht, daß dasLehensystem ihren Vasallen einen unbequemen Grad von Un-abhängigkeit verschaffte. Sie hielten cs daher für besser, andie Stelle desselben ein stehendes Heer zu setzen, das ausFreischaaren oder gewerbsmäßigen Söldnern bestand. Ita-lien lieferte die meisten von diesen Banden und sie bildetenLen Kern von Karls Heere, oder wenigstens den Tbeck dessel-ben, auf welchen er am meisten baute. Unsere Reisendensetzten daher ihren Weg an Len Gestaden des Flusses in sovölliger Sicherheit fort, als man in dieser gewaltthäligenund unruhigen Zeit genießen konnte Endlich fragte derVater, der eine Zeit lang den Führer belracktet hatte, wel-chen Arthur gemiethet, seine» Sobn, wer oder was der Mannwäre. Arthur versetzte, er sei so eifrig gewesen, einen Men-schen aufzutreiben, der den Weg gekannt und ihn zu weisenLust gehabt, daß er sich nach seinem Stand oder seinerBeschäftigung nicht umständlich erkundigt hätte; er meineaber, derselbe müsse nach seinem Aussehen einer der wall-