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und wies il>n an, Pferde und einen Führer zu miethen, dersie ihn aller Eille zu dem Herzog von Burgund geleitenkönnte Durch verschiedene Nachforschungen in der Stadtund besonders unter den Söldnern des gctvdteten Hagcnbacherfuhren sie zuletzt, daß Karl in letzter Zeit damit beschäftigtgewesen sei, Lothringen in Besitz zu nehmen. Da er jetztargwöhne, der Kaiser von Deutschland und Sigmund, derHerzog von Oesterreich, hegen unfreundliche Gesinnungen ge-gen ihn, so habe er einen beträchtlichen Theil seines Heeresin der Nähe von Straßburg zusammengezvgen um gegen einenAngriff dieser Fürsten oder der freien Reichsstädte gerüstetzu sein, die sich seinem Siegeslauf entgegenstellen könnten.Der Herzog von Burgund verdiente zu dieser Zeit recht gutden Beinamen dcS Kuhnen. Denn von Feinden umringt,«rbiell er. wie ein gebetztes Edelwild, durch seine furchtbareund trotzige Haltung noch immer nicht bloß die Fürsten undStaate», deren wir erwähnt, sondern sogar den König vonFrankreich in Furcht, der eben so mächtig und bei weitemstaatskluger war als er selbst.
In sein Lager also zogen die englischen Reisenden, jederin so tiefen und traurigen Gedanken, daß keiner viel Auf-merksamkeit auf des Andern Gemuthszustand wenden konnte.Sie ritten daher in ihren eigene» Betrachtungen versenkt undbesprachen sich weniger miteinander, als ries auf ibrcn frühe-ren Reisen der Fall gewesen war. Der Adel im Wesen desälteren Philipson, seine Achtung vor der Rechtschaffenheit LcSLandammanns und die Dankbarkeit für seine Gastfreundschafthatten ihn abgehalten, seine Sache von der der SchweizerAbgeordneten zu trennen, und er bereute auch jetzt nicht seineedelmüthige Anhänglichkeit an dieselbe. Als er sich aber andie Beschaffenheit und Wichtigkeit der Geschäfte erinnerte'