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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Schwäche seines Kindes oder seines Mangels an Verstand.Sigmund indessen schien voll Zuversicht, und er hatte gewißUrsache dazu, denn als die kürzeste Art von Erklärung, boter Philips»» das Diamanten-Halsband nebst dem Kästchen,in welchem es niedergclegt war.

Das hübsche Ding gehört Euer," sagte er.So vielvernahm ich von Eurem Sohn Arthur, der mir sagt, Ihrwürdet erfreut sein, es wieder zu bekommen."

Von ganzen, Herzen dank ich dir," entgegnete der Kauf-mann.Das Halsband gehört allerdings mir; d. h. dasPäckchen, dessen Inhalt cs ausgemacht hat, war meiner Sorgeanvertraut und es ist für mich jetzt von neuem und größeremWerthe, als es an sich hat, da es mir bei einer wichtigenSendung, die mir obliegt, als Zeichen der Beglaubigung du nt. Und wie, mein junger Freund," fuhr er gegen Sigmundfort, bist so glücklich gewesen, aufzusinden, was wir bis dahervergeblich gesucht haben? Sei der größten Erkenntlichkeitvon mir versichert und halte mich nicht für allzuneugierig,wenn ich dich frage, wie du dazu gekommen bist?"

Was das anbelangt, so ist die Geschickte bald erzählt,"antwortete Sigmund.Ich hatte mich so nahe als möglichan das Schassot gestellt, da ick nie zuvor eine Hinrichtungmit angesehen So bemerkte ich denn, daß der Scharfrichter,der meiner Meinung nach sein Geschäft mit viel Geschicklich-keit verrichtet hat, gerade, da er ein Tuck über den Leichnamtzagenbacks breitete, etwas aus des tobten Mannes Brusttaschenahm und es hastig in die seinige steckte. Als nun der Lärmentstand, daß ein Gegenstand von Werth vermißt werde, eilteick, den Burschen aufzusuchen. Ich fand ihn, wie er für hun-dert Kronen Messen am Hochaltar der St. Pauluskirche be-stellte, und folgte ihm nach in das Wirlhshaus des Städtchens,