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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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seine eigene Ungerechtigkeit die Waage ans Eure Seite neigenund bewirken, daß er von übertriebener Strenge zu außer-ordentlicher Gelindigkeit überginge. Eure Sache muß aberdem Herzog gehörig dargesiellt werden, und zwar von einerZunge, die mit der Sprache der Hofe bester bekannt ist alsdie Eurige. Solch' ein freundlicher Vermittler hätte ich fürEuch werden können, wäre ich nicht des wertbvollen Päck-chens beraubt worden, welches ich bei mir trug, um es deinHerzog zum Geschenk zu machen, und als einen Beweis fürmeine Sendung an ihn "

,,Ein elender Kunstgriff," flüsterte Donierhügel demBannerherrn zu,den der Krämer braucht, um von uns Ersatzfür die Maaren zu erhalten, die ihm abgenommen worbensind."

Der Landammann selbst theilte vielleicht einen Augenblickdiese Ansicht.

Kausmann," sagte er,wir halten uns für versuchtet,Euch zu vergüten d. h., wenn unser Vermögen dazu hin'reicht, was Ihr auch durch Euer Vertrauen auf unserenSchutz verloren haben mvg-t."

Ja, daS wollen wir," sagte der alte Schwyzer,undwenn es uns zwanzig Zechinen kosten sollte, ihn zu ersetzen,"

Ich habe keine Ansprüche auf Sckadloshaltung an Euchzu macken," versetzte Philipsvn,da ich mich von Eurer Ge-sellschaft getrennt habe, ehe ich in einen Verlust gerieth. Undes ist mir um das Verlorene nicht sowohl leid wegen seinesWertheS, obgleich dieser größer ist, als Ihr Euch vorstellenmöget, sondern hauptsächlich, weil der Inhalt ees Kästchens,das ich bei mir hatte, ein Erkennungszeichen war zwi.che»einer Person von blonderer Wichtigkeit und dem Herzogvon Burgund. Und jetzt, da mir entrissen worden, surchke