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„Zch werde meinen Rath geben, so gut ich kann," ant-wortete Pbilipson, „wenn ich mehr mit den besonderen Um-ständen bekannt bin, unter denen er von mir verlangt wird."
Rudolvh murmelte einen Fluch oder einen zornigen Aus-druck und geleitete Philipsvn ohne ferneres Gespräch zu derKirche.
In einer kleinen an die Kirche stoßenden Kapelle, diedem heiligen Magnus, dem Märtyrer geweiht war, hattensich die vier Abgeordneten zu einer geheimen Bcrathung ver-einigt und saßen um die Nische her, in welcher der Held ge-wappnet wie zu Lebzeiten stand. Auch der Pfarrer an derSt. Paulskirche war zugegen und schien lebhaften Antheil ander Verhandlung zu nehmen, die eben rvr sich ging. BeiPhilixlou's Eintritt waren alle eine» Augenblick stille, bisihn der Landammann also anredete: — „Signore Philipsvn,wir halten Euch für einen weit gereisten Mann, wohl ver-traut mit den Sitten fremder Länder und bekannt mit denEigenschaften deS Herzogs Karl von Burgund. Ihr seid dahergeeignet uns in einer Sache.von großer Wichtigkeit einenNalh zu gebe». Ihr wisset, mit welcher Aengstlichkeit wir indieser Friedensbotschaft mit dem Herzog zu Werke gehen,Ihr wiss t auch, was heute sich zugetragen und daß dies wahr-scheinlich Karl'» in den schwärzesten Farben vorgetragenwird; — würdet Ihr »ns in einem solchen Fall rathen, demHerzog vor's Gesicht zu treten, während man uns verwirft,wir seien an diesem Vorgang Schuld; oder würden wir besserdaran thun, heimzukehren, und uns zum Kriege mit Burgundzu rüsten?"
„Wie stehk's um Eure eigene Ansicht über den Gegen-stand?" fragte der bchutsame Engländer.