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18 (1851) Anna von Geierstein
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me», daß sie sich in der Verwirrung, welche auf Haqenbach'sHinrichtung und de» Ruckzug des kleine» Heeres folgte, ineines der benachbarten Häuser geflüchtet habe. Denn dieSoldaten um sie her, welche die Gegenwart ihrer Anführernickt mehr iui Zaume hielt, batten sich zerstreut, die einenum nach den Gütern zu fahnden, deren der englische Kauf-mann beraubt worden war, die andern ohne Zweifel, um anden Vergnügungen der siegreichen bascler Jugend und derBürger von La Feretke Theil zu nehmen, welche mit so vielBereitwilligkeit die Festungswerke der Stadt übergeben hatten.

Allgemein war unter ihnen das Verlangen, daß La Fe-rette, das man so lange als den Kappzaum der SchweizerEidgenossen und als ein Hinderniß ihres Handels betrachtet,durch sie fernerhin zum Schutz gegen die Eingriffe und Er-pressungen des Herzogs von Burgund und seiner Beamtenbesetzt werden sollte. Die ganze Stadt war in wildem, aberfreudigem Jubel und die Bürger wetteiferten mit einander,den Schweizern alle Arten von Erfrischungen anzubieten. DieJünglinge, welche die Gesandtschaft begleiteten, eilten fröh-lich und im Triumph aus den Umständen Vortheil zu ziehen,welche so unerwartet den ihnen verrätherischerweise gelegtenHinterhalt in einen muntern und lustigen Empfang verwan-delt hatten.

In dieser Scene der Verwirrung war es Arthur unmög-lich, seinen Vater zu verlassen und sich den Gefühlen hinzu-geben, welche ihm ein paar freie Augenblicke so wünschens-werth machten. Niedergeschlagen, gedanken- und kummervollbei der allgemeinen Lust, blieb er bei seinem Vater zurück.Er hatte so viel Ursache ihn zu lieben und zu ehren. Ermußte ihm die verschiedenen Packe und Ballen verwahren unddem Maulthier aufladen helfen. Denn die ehrlichen Schwei-