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18 (1851) Anna von Geierstein
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Schuld doppelt durch die Erpressungen bezahlt gewesen, welchejener Unterdrücker erhob, der jetzt seinen Lohn empfangenhat. Aber gehr weiter, Landannnan» von Unterwalden. WennEuch unsere Handlungen nicht gefallen, so schwöret sie abam Stuhle des Herzogs von Burgund. Thut Ihr aber also,so schwöret Ihr das Andenken au Wilhelm Teil. Stauffachcr,Fürst und Melchthal ab, die Väter der Schweizer-Freiheit."

Ibr reret recht," sprach der Landammann,aber eSgeschah in einer übelgewählten und unglücklichen Zeit. Ge-duld hätte Euer» Leiden abgeholfen, und Niemand hat sietiefer empfunden, Niemand halte sie lieber abgewendet, alsich. Aber ach, unbesonnener junger Mann, Ihr habt dieBescheidenheit Eures Alters und die Unterwürfigkeit, die Ihrälteren Männern schuldig seid, bei Seite gelegt. WilhelmTel! und seine Brüder waren Männer von Jahren und Ueber-legnng, Gatten und Vater, sie hatte» ein Recht, im Rathgehört zu werden und die Ersten zu sein beim Handeln. Ge-nug ich überlasse es den Vätern und NathShcrrn Euerereigenen Statt, Euer Verfahren zu tadeln oder anzucrkenncn.

Aber Ihr, meine Freunde Ihr Bannerträger von Bern

Ihr Rudolph und vor allem Ihr Nikolaus Boustctte»,mein Camerad und Freund, warum »ahmet Ihr diesen un-glücklichen Mann nicht unter Euern Schutz? Dieses würdeBurgund gezeigt haben, daß uns die verläumden, welche ge-sagt haben, wir wünschen einen Streit mit ihm anzufangcnoder seine Unterthanen zur Empörung zu reizen. Nun wer-den sich alle diese Vorurtheile in den Gemüthern derer be-festigen, die von Natur mehr an Übeln Eindrücken, als angünstigen festhalten."

So wahr ich vom Brote lebe, guter Gevatter undNachbar," antwortete Nikolaus Boustetten,ich gedachte