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18 (1851) Anna von Geierstein
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und empfing die Huldigungen der Menge, welche I» zumTheil ernstlich, zum Theil scherzhaft gemeinten lauten Huffah-rufen eine so ungewöhnliche Verwandlung begrüßte.

Arnold Biedermann fand zuletzt wieder Len Athcm, wel-chen ihm die äußerste Ueberraschung zuerst genommen. Wirk-lich ging die ganze Hinrichtung viel zu rasch vorüber, alsLaß es möglich gewesen wäre. in'S Mittel zu trete».

Wer hat es gewagt, dieses Trauerspiel aufzuführen?"fragte er unwillig.

Und mit welchem Recht hat sie Statt gefunden?"

Ein reich in Blau gekleideter Reiter erwiederte auf dieFrage:

Die freien Bürger von Basel haben für sich selbst undnach dem Beispiel gehandelt, das ihnen die Vater der Schwei-zer-Freiheit gegeben haben; der Tyrann Hagenbach ist nachdemselben Rechte gefallen, welches den Tyrannen Geßler zumTode gebracht- Wir haben ihn geduldet bis sein Becher vollwar, und dann nicht mehr."

Ich sage nicht, daß er den Tod nicht verdient habe,"entgegnete der Landammann;aber um Eurer und um un-sertwillen hättet Ihr warten sollen, bis Ihr des HerzogsWillen gekannt hättet."

Was redet Ihr uns von dem Herzog?" antworteteLorenz Neipperg, derselbe junge Mann, Len Arthur bei dergeheimen Zusammenkunft der Basler Jünglinge mit Rudolphgesehen hatte.Warum sprecht Ihr zu uns von Burgund,da wir doch nicht seine Untertkanen sind? Der Kaiser, unsereinzig rechtmäßiger Herr, halte kein Reckt, die Stadt undFestung La Fereite, welche Basel zngehört, zum Nacktheitunserer freie» Stadt zu verpfänden. Er hätte ihre Einkünftezwar versetzen können, und hätte er eS gcthan, so wäre die