schrei hilft Dich nichts. Seid Ihr aber gewiß, daß die Schwei-zer die Stadt inne haben?"
„Wir sind die friedlichen Besitzer derselben," gab derLandanimann zur Antwort, „und ohne daß ron unserer Seiteein Hieb geführt worden ist."
„Also," sagte der Engländer, „werden Euch Eure Be-gleiter bald ausändig machen. Arthur und ich sind bloße Nullen,und unsere Abwesenheit hätte leicht unvemerkt bleiben kön-nen; aber ihr seid eine zu wichtige Person, als daß manEuch nicht vermissen und suchen sollte, wenn Eure Leute ge-zählt werden."
„Ich will hoffen, daß dies geschieht," sprach der LanL-ammann, „obgleich ich mich, wie mich dünkt, schlecht genugausnebme, da ich hier eingeschlossen bin wie eine Katze, diein einem Schrank Rahm hat stehlen wollen. Arthur, meinwackerer Junge, kennst du kein Mittel den Riegel zurückzu-schieben?"
Arthur, welcher eine Minute lang das Schloß untersuchthatte, gab eine verneinende Antwort und fugte hinzu, Laßsie eben Geduld haben und sich gefaßt halten müßten, ruhigihre Befreiung abzuwartcn, da nichts geschehen könnte, umsie zu beschleunigen.
Arnold Biedermann nahm indessen die Gleichgültigkeitseiner Sohne und Begleiter etwas empfindlich auf.
„All' meine jungen Leute benutzen, ungewiß darüber, obick lebe oder todt bin, meine Abwesenheit ohne Zweifel zuRäubereien und Zügellosigkeiten und der weltkluqe Rudolphkümmert sich vermuthlich nickt darum, ob ich wieder auf derBübne erscheine. Der Bannerherr und der weißbärtige NarrBvrnstettcn, der mich seinen Freund nennt, — jeder Nachbarhat mich verlassen — und doch wissen sie, daß ich ängstlich