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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Tretet hier herein, Ihr Herren," sagte der Kerker-meister nnd sckod de» Riegel einer schweren Thüre zurück.

Am oberen Ende des Gemachs lag der Mann, den siezn suchen kamen. Cr erhob sich alsbald vom Bode» undeilte sie zu umarmen.

Mein lieber Vater!"Mein werther Gast!" riefensein Sohn und Freund im nämlichen Augenblick,wie geht'sEuch? "

Gut," entgegnete der alte Philipson,wenn Ihr, meinFreune und Sohn, wie ich aus Eurem Aussehen schließe, alsSieger und in Freiheit kommt, schlimm, wenn Ihr meineGefangenschaft tl,eilet."

Habt deswegen keine Furcht," versetzte der Landammann,wir sind in Gefahr gewesen, aber auf merkwürdige Art be-freit worden. Euer schlechtes Lager hat Euch die Gliedersteif gemacht. Stützt Euch auf mich, mein edler Gast, undlaßt mich Euch in ei» besseres Quartier bringen."

Hier wurde er durch ein schweres Rasseln, wie es schienvon Eisen, unterbrochen. Es war wenigstens verschieden vondem Getöse des VolkSgetümmels, welches sie noch von derStraße her wie den tiefen Ton eines fernen stürmischenMeeres vernahmen.

Bei Sankt Peter, von den Ketten!" rief Arthur, deraugenblicklich die Ursache des Geräusches entdeckte,der Ker-kermeister hat die Thüre ins Schloß geworfen oder sie ist sei-ner Hand entfallen. Das Schloß hält uns eingefperrt undwir können nur von Außen her befreit werde». Hundvon einem Stvckmeister, Schurke, mach' die Thür auf, oderdu stirbst!"

Er ist wahrscheinlich so weit, daß er Deine Drohungennicht mehr hört," sagte der ältere Philipson,und Dein Ge-