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Vorgänge zu nehmen, außer wenn es galt, Gewalt zurückzu-treiben, die ihnen angethan wurde.
„Steht alle unbeweglich, erschallte die tiefe Stimme Ar-nold Biedermann'S unler dem kleinen Häuflein. Wo istRudolph? Wehrt Euch für Euer Leben, aber nebmet keinS.— Was gibt's da, Arthur Philipson! Steht still, sag' icb!"
„Ich kann nicht stillstehen," sagte Arthur, der im Be-griff stand, die Reihen zu verlassen. „Ich muß meinen Va-ter in den Verließen suchen; ste könnten ihn in der Verwir-rung tvdten, während ich hier müßig stehe."
„Bei unserer lieben Frau von Einstedeln, Ihr habt Recht,"antwortete der Landammann; „daß ich nieinen edlen Gastvergessen konnte! Ich will dir suchen helfen, Arthur — derAufruhr scheint fast beendet. — Heda, Herr Bannerträger,würdiger Adam Zimmermann, mein guter Freund NikolausBonnstetten, haltet unsere Leute in Ordnung und an ihrenPlätzen. Mischt Euch nicht in diesen Aufruhr, sondern laßtdie Basler ihre Handlungen verantworten. Ich kehre in einpaar Minuten zurück."
Indem er dies sagte, eilte er Arthur Philipson nach, densein Gedächkniß hinreichend unterstützte, um ihn oben auf dieTreppe des Kerkers zu führen. Hier stießen ste auf einenschlimm aussehenden Mann, angethan mit einem Lederwam-mes, der ei» Bündel rostiger Schlüssel im Gürtel trug unddadurch seine» Beruf andeutete.
„Zeig' mir das Gefängniß des englischen Kaufmannes,"sagte Arthur Philipson, „oder du stirbst von meiner Hand!"
„Welchen von ihnen wünschet Ihr zu sehen?" fragte derKerkermeister, „den alten oder den jungen?"
„Den alten," gab der junge Philipson zur Antwort.„Sein Sohn ist Dir entwischt."