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18 (1851) Anna von Geierstein
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uns ulken die bereitwilligsten Vollstrecker seines Willensfinden."

Seine Geführten schienen mit diesem Vorschlag einver-standen, und der junge Philipson sah, daß er nothwendiger-weise sich in das fügen müsse, was man ihm anempfohlenhatte. Er hegte zwar noch immer die Ansicht, der Bernerkonnte ihn vermögen, seine mannigfaltigen Verbindungen,sowobl mit den jungen Leuten aus der Schweiz als aus Baselund selbst mit der Stadt La Ferette, wie sie aus den Aeuße-rungen des Pfarrers an der Sankt Paulskirche hergeleitctwerden konnten, unter solchen Umstünden am krüftigsten un-terstützen; aber er setzte mehr Vertrauen in die offene Bie-derkeit und die unwandelbare Treue Arnold Biedermannsund eilte vvrwürts, ihm seine traurige Erzählung vorzntra-gen und ihn um seinen Beistand anzugehen.

Von der Spitze einer Anhöhe, welche er ein paar Mi-nuten nach seinem Weggang von Rudolph und der Vorwacheerreichte, erblickte er unter sich den ehrwürdigen Landammannund seine Genossen. Sie waren von ein paar jungen Leu-ten begleitet, die sich nicht länger auf der Seite der Gesell-schaft zerstreuten, sondern ihnen auf dem Fuß und in militä-rischer Ordnung als Männer nachfolglen, die einen plötzlichenAngriff zurückzutreiben gerichtet waren.

Hinter ihnen kam ein Maulthier oder zwei mit dem Ge-päck und die Thiere, welche bei m gewöhnlichen Gang ihrerReise Anna von Geierstein und ihre Dienerin trugen. Beidewaren von weiblichen Gestalten besetzt wie gewöhnlich und soweit Arthurs Gesicht reichte, trug die vorderste den wohlbe-kannten Anzugs Auna's, von dem grauen Mantel bis aufdie kleine Reiherfeder herab, welche sie seit ihrem Eintritt inDeutschland, der Sitte des Landes gemäß, als Zeugniß für