Ferette zurückzueilen, als ci» derber aber gut gemeinter Griffihn festbielt.
„Wartet ein wenig, bis ich mein Strumpfband geknüpfthabe," sagte Sigmund Biedermann, „oder ich will mit Euchgehen, König Arthur,"
„Du?" rief Rudolph, „du? — und ohne Befehl?"
„Warum, siehst du, Vetter Rudolph," sagte der Jüng-ling und fuhr mit großer Ruhe fort, sein Strumpfband festzu machen, welches, nach der Sitte der Zeit, in etwas ver-wickelter Weise angebracht war. „Du sagst uns immer wirseien Schweizer und freie Leute; und was bringt es den» füreinen Vortheil, ein freier Mann zn sein, wenn Einem nichtfreisteht zu thun, was er im Sinn hat. Du bist meinHaupt-man», so lang es mir gefällt und nicht länger."
„Und warum solltest du mich jetzt verlassen, du Narr?Warum unter alle» Minuten im Jahr gerade in dieser?"fragte der Berner.
„Siehst du," versetzte der widerspenstige Bergbewohner,„ich habe mit Arthur de» verwicheneu Monat gejagt und ichhabe ihn gern — er hat mich nur einen Narren oder Simpelgenannt, weil mir die Gedanken langsamer und kann sein,etwas schwerfälliger kommen, als anderen Leuten. Und ichhabe seinen Vater gern — der alte Mann hat mir diesenGürtel und dies Horn geschenkt, und ich stehe dafür, es kostetmanchen Kreuzer. Er hat mir auch gesagt, ich sollte nichtmuthlos sein, denn es wäre besser, richtig zu denken, alsschnell, und ich habe Verstand genug zum einen, wenn auchnicht zum andern. Und der gnte alte Mann ist nun in Ar-chibald's Schlachthaus! — Aber wir werden ihn befreien,Arthur, wenn zwei Männer es vermögen. Du sollst mich