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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Bald stieß er mit der Abtheilung zusammen, welche ausetwa zelm Manu mit Rudolph Donnerhügel an ihrer Spitze,bestand. Die mit Koth überzogene und an einigen Stellenmit Blut besteckte Gestalt Philipson's, (denn bei seinem Fallin den Verließ batte er sich eine leichte Wunde zugezvge»)erregte die Verwunderung eines Jeden, der sich zur Anhörungder Neuigkeiten naher drängte. Rudolph allein schien unge-rührt. Wie das Gesicht der alten Bildsäule des Herkuleswar das Antlitz des gewaltigen Berners breit und derb, undzeigte eine Miene von gleichgültiger und fast starrer Ruhe,welche sich bloß in Augenblicken der wildesten Erregungveränderte.

Er hörte ohne Bewegung der athemlosen Erzählung Ar-thur Philipson's zu, daß sei» Vater im Gefängniß und zumTode verurtheilt sei.

Und was habt Ihr sonst erwartet?" fragte der Bernerkalt.Hat man Euch nicht gewarnt? Es war leicht, dasUnglück vorauszusehen, aber es dürfte unmöglich sein, ihmjetzt noch zuvorzukommen."

Ich gestehe ich gestehe," sagte Arthur und wog dieHände,daß Ihr klug wäret und wir Thoren. Aber ach!denkt nicht an unsere Ttzorheit im Augenblick, wo cs mituns aufs Aeußerste gekommen ist! Seid der wackere und edel-müthige Kampe, für den Euch Eure Kantone erklärengewährt uns Eure Hülfe in dieser Todesnot!)!"

Wie aber und auf welche Art?" tagte Rudolph nochunschlüssig.Wir haben die Basler entlassen, die uns gerneBeistand geleistet hätten. So viel Gewicht hat das BeispielEures Gehorsams über uns gehabt. Jetzt sind wir kaumzwanzig Mann stark wie könnt Ihr von uns verlangen,