Staunen. Sie traten durch den Eingang des dusteren Ker-kers und dann durch einen oder zwei kurze aber verworreneGange, die an einige» Stellen in den Felsen gehauen, ananderen and behauenen Steinen aufgebaut waren und wahr-scheinlich zu äbnlichen Behältnissen führte», wie das in wel-chem Arthur kürzlich gefangen gesessen hatte.
Die Erinnerung daran, daß sein Vater auch in einer sogräuliche» Zelle eingesperrl sein könnte als er eben verlassen,veraulaßte Arthur still zu stehen, als sie unten an einer klei-nen Wenbcltreppe angelangt waren, die augenscheinlich ausdiesem Theile des Gebäudes heraueführte.
„Kommt " sagte er, „tbeuerste Anna, leitet mich zu sei-ner Befreiung. Ich darf meinen Vater nickt verlassen."
Sie schüttelte ungedulbig den Kopf und winkte ihm, wei-ter zu gehen.
„Wenn sich Eure Macht nicht so weit erstreckt," daß Ihrmeines Vaters Leben retten könnt, so will ich Zurückbleibenund ihn retten oder sterben! Anna, thenerste Anna" - —
Sie gab keine Antwort, aber ihr Begleiter erwiedcrte intiefem, seinem Aeußeren nicht unangemessenen Tone: „Sprich,junger Mann, mit denen, die dir antworten dürfen; oderbesser, sei still und horch' auf meine Anweisungen; sie führenzu dem einzigen Weg, der deinen Vater in Freiheit und Si-cherheit bringen kann."
Sie stiegen die Treppe hinan und Anna von Gewrsteinging voraus. Arthur, der Licht hinter ihr kam, konnte sichdes Gedankens nickt erwehren, daß von ihrer Gestalt einTbcil des Lichts ausgehe, welches die Fackel auf ihr Gewandstrahlte. ES war dies v.me Zweifel die Wirkung der aber-gläubischen Meinung, welche Rudolphs Erzählung von ihrerMutter in seinem Geist hervorgerufen harte. Diese wurde