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nißvollcn Strich zu führen. Diese Seelenangst dauerte fort,bis die Gefühle des unglücklichen Gefangenen sich zur Rasereisteigerten Er fuhr auf und strengte sich so sehr an, sich vonseinen Banden zu befreie», daß es schien, sie hätten sollenvon ihm abfallen, wie von den Armen des mächtigen Naza-reners. Aber die Stricke waren von zu starkem Gewebe undnach einer heftigen und vergeblichen Bemübung, bei welcherdie Fesseln ihm ins Fleisch zu dringen schienen, verlor derGefangene das Gleichgewicht. Der Gedanke durchschauderteihn, er werde rückwärts in die unterirdische Tiefe stürzen under fiel mit großer Gewalt auf den Boden.
Zum Glück entging er der Gefahr, welche er in seinerSeelenangst befürchtet, aber mit so genauer Noth, daß ermit dem Kopf gegen die niedrige und zerbrochene Schutzmauerstieß, welche die Mündung der gräßlichen Höhle theilweiseumgab. Hier lag er betäubt und ohne Bewegung und dadie Lampe durch seinen Fall erloschen war, in völlige Finstcr-niß versenkt. Ein knarrender Ton rief ihn zur Empfindungzurück.
„Sie kommen — fie kommen — die Mörder! Oh, Mut-ter der Gnaden! und oh, gütiger Himmel, vergib meine Ueber-tretungen!"
Er blickte auf und nahm mit geblendeten Augen wahr,daß eine finstere Gestalt sich ihm mit einem Messer in dereinen, mit einer Fackel in der andern Hand näherte. Eshätte wohl der Mann sein können, dem es oblag, das letzteGeschäft an dem unglücklichen Gefangenen zu verrichten, wenner allein gekommen wäre. Aber er kam nicht allein — seineFackel beleuchtete das weiße Gewaud eines Frauenzimmersund es wurde dadurch so erhellt, daß Arthur eine Gestaltentdecken und selbst einen Schimmer von Zügen erhaschen