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sitze» und in schrecklichen Zweifeln über die Art, in welcherder Tod Hereinbrechen wird, zu grübeln, war eine Lage, welcheden kühnsten Geist gebrochen haben würde. Der unglücklicheGefangene war gänzlich unfähig, die Tkränen zurückzuhallen,die in Strömen aus seinen Augen flössen und welche ihmseine gebundenen Arme nicht abzuwiscken «erstatteten. Wirhaben bereits bemerkt, daß der Jüngling, obgleich tapfer inGefahren, denen man ins Gesicht seden und die mau mitThätigkeit und Anstrengung besiegen konnte, von lebhafterEinbildungskraft und außerordentlich zugänglich für alle dieUebertreibungen war, welche in einem Zustand hülflofer Un-gewißheit die Phantasie schafft, um die Seele dessen zu zer-rütten, welcher unthätig ein heranziehendes Unglück erwartenmuß.
Doch waren die Gedanken Arthur Philipson's nicht selbstisch.Sie kehrten zu seinen« Vater zurück, Lessen gerechte und edleGemüthsart eben so sebr geeignet war, Verehrung hervorzu-rufen, als feine unaufhörliche väterliche Sorge und Zuneigung,Liebe und Dankbarkeit erwecken mußte. Und er war in denHänden gewissenloser Schurken, die den Entschluß gefaßt hat-ten, ihre Räuberei durch einen heimlichen Mord zu verbergen.So viele Gefahren hatten ihn nicht cntmutlngt, so vielenKämpfen war er entschlossen entgegen getreten und jetzt lager gebunden und wehrlos dem Dolche des niedrigsten Meu-chelmörders ausgesetzt. Artlnir dachte wieder an die wankendeSpitze des Felsens bei Geierstei» und den abscheuliche» Geier,welcher sich auf ihn, als auf feine Beute, stürzen wollte. Hierwar kein Engel, der aus dem Nebel hervortrat und ihn aufeinen sicheren Weg leit-'te, hier war die Finsterniß unterirdischund ewig, bis der Gefangene das Messer des Mörders gegendie Lampe blitzen sah, welche ihm Licht gab, um den verhäng-