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Halters und seines nicht weniger raubgierigen Dieners wur-den von dem ungewohnten Glanz so geblendet, daß sie eineZeitlang nichts als Freude und Ueberraschung auszudrückenvermochte».
„Ei, der Teufel, Herr," sagte Kilian. „Der halsstarrigealte Spitzbube hatte Ursache zu seiner Widerspenstigkeit. Ichhätte meine eigenen Glieder ein- oder zweimal recken lassen,ehe ich solche Funkler wie die da herausgegeben habe» würde.— Und nun, Herr Archibald, darf Euch Euer getreuer Die-ner fragen, wie diese Beute zwischen dem Herzog und seinemStatthalter nach den in besetzten Städte» üblichsten Regelnvertheilt werden soll?"
„Traun, wir wollen annehmen, die Stadt sei im Sturmegenommen worden, Kilian; und bei einem Sturm, weißt Lu,nimmt der erste Finder Alles — immer mit schuldiger Rück-sicht auf seine getreuen Begleiter."
„Wie ich, zum Beispiel," sagte Kilian.
„Ei, und ich, zum Beispiel," erwiederte eine Stimme,die wie der Wiederhall der Worte des Knappen aus dementfernten Winkel des alten Gemachs hervvrklang.
„Tod und Teufel! wir werden behorcht!" rief der Statt-halter auffahrend und legte die Hand an den Dolch.
„Bloß von einem getreuen Diener, wie der würdigeKnappe bemerkt," sprach der Scharfrichter und trat langsamvorwärts.
„Schurke, was unterstehst Lu dich, mich zu belauern?"schrie ihn Herr Archibald von Hagenbach an.
„Laßt Euch das nicht kümmern, Herr," sagte Kilian.,,Der ehrliche Steinernherz hat keine Zunge zum Sprechen,kein Ohr zum Hören, als wen» Ihr es verlangt. Wir müs-sen ihn überdies in unsere Berathung aufnehmen, da die