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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Landammann und die Ursache ihrer Reise »ach Burgund betrafen. Der ältere Philipsvn gab hierauf offene und bestimmteAntworten, bis auf die letzte. Er ginge, sagte er, nach Bur-gund wegen seines Handels seine Maaren ständen zurVerfügung des Gouverneurs und er möchte sie alle odereinen Thcil derselben zurückbehalten, wie er das vor seinemHerrn verantworte» könnte. Aber sein Geschäft mit dem Her-zog wäre eine Privatsache und betreffe einige besondere Han-delsgegenstände, bei welchen Andere so gut als er betheiligtseien. Dem Herzog allein, erklärte er, würde er die Sachemitthcilen, und er stellte dem Gouverneur ernstlich vor, daßdes Herzogs Mißfallen die unvermeidliche Folge sein würde,wenn er für seine eigene Person oder wenn sein Sohn irgendwelchen Schaden litte.

Hagenbach gerietst augenscheinlich in Verlegenheit durchden festen Ton seines Gefangenen und erholte sich mehr alseinmal Raths bei der Flasche, seinem nie fehlenden Orakelin sehr schwierigen Fällen. Philipsvn hatte dem Statthalterbereitwillig ein Verzeichniß seiner Maaren übergeben unddieses war so einladend, daß Herr Archibald dasselbe mit denAugen völlig verschlang. Er blieb einige Zeit in tiefes Nach-denken versunken, dann hob er den Kopf und sprach:

Ihr müsset wissen, Herr Kaufmann, wie es des HerzogsWille ist, daß keine Waare aus der Schweiz durch sein Ge-biet gehen soll. Dessenungeachtet seid Ihr nach Eurer eigenenErklärung einige Zeit in diesem Lande gewesen und habt aucheine Anzahl von Männern begleitet, die sich die SchweizerAbgeordneten nennen. Ich bin deshalb zu dem Glauben be-rechtigt, daß diese werthvollen Gegenstände eher das Sigen-thum dieser Leute sind, als das einer einzelne» Person vonso armseligem Aussehen wie Ihr. Wenn ich eine Geldbuße

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