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18 (1851) Anna von Geierstein
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mit den von ihm verabscheuten Schweizern zu thun hatte),daß er dann den Namen eines gerechten, wenn auch strengenFürsten verdiente,Schone Worte sind gut, geben aberschwerlich Ersatz für schlimme Handlungen. Ihr habt aufrüh-rerisch das Schwert gezogen und Euch den Soldnern desHerzogs widersetzt, während diese die Befehle vollzogen, dieihnen in Bezug auf ihre Wache gegeben sind."

Gewiß, Herr," antwortete Philipsou,das ist eine strengeDeutung einer sehr natürlichen Handlung. Aber, mit einemWort, wenn Ihr auch streng sein wollt, so könnt Ihr dasbloße Zeichen des Schwerts oder den Versuch, cs in einerStadt mit einer Besatzung zu ziehen, nur mit einer Geld-buße belegen und die müssen wir zahlen, wenn es EuerWille ist."

Das ist ein einfältiges Schaf," sagte Kilian zu demScharfrichter, neben den er sich etwas abseits von der Mengegestellt hatte,das seine Wolle freiwillig dem Scheerer an-bietet."

Es wird kaum hinreichen, seinen Hals zu lösen, HerrKnappe," antwortete Franz Steinernhrrz;denn, seht Ihr,ich träumte letzte Nacht, daß mich unser Herr zum Edelmannmachte und ich sah au dem Fallen meines Schwerts, daß diesder Mann ist, durch den ich adelig zu werden im Begriffbin. Ich werde noch heute mit meinem guten Schwert anihm zu thun bekommen."

Was, du ehrgeiziger Narr," sagte der Knappe,das istkein Edler, sondern ein Krämer von der Insel, ein bloßerenglischer Bürger."

Du irrst dich," sagte der Scharfrichter,und hast nieMänner gesehen, wenn sie zu sterben im Begriff stehen."