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„sie kosten drei gute, besondere Streiche mit diesem gutenSchwert."
„Sei'S so und Gott sei mit ihren Seelen," sagte Hagen-bach. „Aber Lein Ehrgeiz muß noch eine Zeit lang schlafengehen, Scharfrichter, denn die Waare, die heute hieher ge-kommen, ist für Verließ und Strang oder vielleicht eine Be-kanntschaft mit dem Bock oder Peitschen mit den Riemen —es ist keine Ehre bei ihnen zu gewinnen."
„Desto schlimmer für mich," sagte der Scharfrichter, „ichhabe so gewiß geträumt, Eure Ehren würden mich adeln; —und dann der Fall meines Schwerts?"
„Nimm einen Schluck Wein und vergiß deine Prophe-zeihungen."
„Mit Eurer Ehren Erlaubniß, nein," sagte der Scharf-richter, „vor Mittag trinken hieße die Festigkeit meiner Handin Gefahr bringen."
„Nun so schweig' und denk' an dein Geschäft," sagte derHagenbacher.
Franz nahm sein entblößtes Schwert auf, wischte ehrer-bietig den Staub davon ab und legte es in eine Ecke desZimmers, wo er stehen blieb und die Hände auf den Knopfseiner gefährlichen Waffe legte.
Fast unmittelbar darnach trat Kilian an der Spitze vonfünf oder sechs Söldnern herein. Sie führten die beidenPhilipson, deren Arme mit Stricken gebunden waren.
„Gib mir einen Stuhl her," sagte der Statthalter undnahm feierlich Platz an einem Tisch, auf dem Scbreibgeräthestand. „Wer sind diese Männer, Kilian und warum sind siegebunden?"
„Mit Eurem Wvhlmeinen, gnädiger Herr," sagte Kilian,tiefe Ehrfurcht im Betragen. Dasselbe war gänzlich verschie-