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die Zeit theilweise grau gefärbt. Er beschäftigte sich eifrigmit dem Putzen eines breiten zweibändigen Schwerts vonsonderbarer Gestalt und welches bedeutend kürzer war, alsdie Waffe» dieser Art, die, wie wir beschrieben, bei den Schwei-zern im Gebrauch standen. So tief war er in sein Geschäftverloren, daß er beim Aufgeben der schweren Thüre mitschnarrendem Geräusch zusammenfuhr. Dabei fiel ihm dasSchwert auS der Hand und rollte mit gewaltigem Raffelnan den Steinboden.
„Ha, Scharfrichter!" sagte der Ritter beim Eintritt indie Folterkammer, „du rüstest dich für dein Geschäft?"
„Es würde des gnädigen Herrn Diener übel bekommen,"antwortete der Mann in rauhem, tiefem Ton, „wenn er lässigerfunden würde. Aber der Gefangene ist nicht weit; ich kanndarüber aus dem Fallen meines Schwertes urtheilen, denndieses kündigt unfehlbar die Anwesenheit dessen an, der seineSchneide fühlen soll."
„Die Gefangenen sind bei der Hand, Franz," entgegneteder Statthalter, „aber dein Vorzeichen hat dich einmal ge-täuscht. Es sind Bursche, für die ein guter Strick hinrejchenwird und dein Schwert trinkt bloß edles Blut."
„Desto schlimmer für Franz Skeinernherz," erwicderteder Beamte im Scharlach. „Ich glaubte, daß der gnädigeHerr, da Ihr immer gütig gegen mich gewesen seid, michheute adeln würde."
„Adeln!" rief der Statthalter; „du bist toll, du, adelig!der Scharfrichter!"
„Und warum nickt, Herr Archibald von Hagenbach? Ichdenke, der Name Franz Steinernherz von Blutacker sei sogut adelig als ein anderer, den» er ist rechtmäßig und gesetz-lich gewonnen. Nun, starret mich nicht so an. Wenn einer