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der Knappe, „und es ist nicht meine Sache, mich Eurem Wil-len entgegenzustellen. Aber diese friedliche Gesandtschaft, —diese englischen Kanfleute — wenn Karl sich mit Ludwig ineine» Krieg einläßt, wie das Gerücht geht, so ist es für ihnam meisten wünschenswcrth, daß die Schweizer neutral blei-ben und die Engländer sich mit ihm verbünden, deren Königeben mit einem großen Heere über das Meer zieht. Nunkönntet Ihr, Herr Archibald von Hagenback, im Laufe diesesMorgens wohl etwas thun, was die verbündeten Kantonegegen Karl in Waffen bringt und die Engländer aus Ver-bündeten in Feinde verwandelt."
„Ich besorge das nicht," erwiederte der Commandant;„ich kenne des Herzogs Gemüthsart wohl, und wenn er, derHerr so vieler Provinzen, sie in einer eigensinnigen Launeauf's Spiel setzen will, was ist das für Archibald von Hagen-bach, der bei der Sache keine» Fuß Land zu verlieren hat?"
„Aber Ihr habt ein Leben, edler Herr," sagte der Knappe
„Ci, Leben!" versetzte der Ritter; „ein elendes Recht auf.ein Dasein, welches ich jeden Tag in meinem Leben für Tha-ler, — ja, für Kreuzer, — auf's Spiel zu setzen bereit ge-wesen bin. Denkst du, ich werde mich jetzt besinnen, es fürgrößeres Geld, für Juwelen aus dem Morgenland und Gvld-waaren aus Venedig zu wagen? Nein, Kilian; diesen Eng-ländern müssen ihre Ballen leichter gemacht werden; dannkann Archibald von Hagenbach einen unvermischteren Weintrinken als ihren Mosler und ein brokatenes Wamms stattschmierigen Sammet tragen. Nicht weniger nothwendig ist,daß Kilian eine anständige, neue Jacke bekommt und einenBeutel voll Dukaten, um sie am Gurt klappern zu lassen."
„Meiner Treu," sagte Kilian, „der letzte Beweisgrundhat meine Bedenklichkeiten entwaffnet und ich gebe den Ge»