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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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genstand auf, da es mir schlecht ansteht, mit Euch zu streiten,gnädiger Herr."

An die Arbeit also," sagte sei» Anführer.Aber halt wir müssen zuerst die Kirche mitnehmen. Der Priestervon der St. Paulskirche ist in der letzten Zeit mürrisch ge-wesen und predigt sonderbare Dinge von der Kanzel herunter,als wären wir wenig besser denn gemeine Plünderer undRäuber. Ja, er hat die Unverschämtheit gehabt, mich, wieer es nannte, zweimal auf seltsame Weise zu warnen. Eswäre gut, dem brummenden Hund den kahlen Schädel ein-zuschlagen; aber da es von dem Herzog übel genommen wer-den könnte, so ist die nächste Aufgabe der Weisheit, ihmeinen Knochen hinzuwerfen."

Er dürfte ein gefährlicher Feind werden," sagte derKnappe in zweifelhaftem Tone;seine Gewalt über das Volkist groß."

Still!" entgegnete Hagenbach.Ich weiß, wie ich denGlatzkopf entwaffnen muß. Scbick nach ihm und laß ihmsagen, er solle hieher kommen, ich habe mit ihm zu reden.Unterdessen halte alle unsere Leute unter den Waffen, laßdie Schanze und den Schlagbaum von Bogenschützen wohlbesetzt halten, stelle Lanzenträger in die Häuser auf beidenSeiten des Thorwegs; und laß die Straßen mit wohl zusam-mengebundenen Karren verrammeln, dieselben aber so stellen,als wären sie zufällig daher gekommen stell' eine Anzahlentschlossener Kerle auf und hinter diese Karren. Sobald dieKaufleute und ihre Maulthiere hereinkommen (denn das istdie Hauptsache) zieht Ihr die Zugbrücke auf, laßt die Fall-gatter nieder, und schicket eine Ladung Pfeile unter die außenStehenden, wenn sie sich rühren. Ihr entwaffnet und sperretdie ein, welche herein und zwischen der Verrammelung vorne