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ob ihr Auge oder ihre Wange Zeichen davon trüge, daß siererwichene Nacht gewacht habe oder hcrnmgewandert sei!
„Das war der Beweis, auf den sich Rudolph berief,"sagte er bei sich, „und Rudolph allein wird Gelegenheit haben,sich darüber ins Klare zu setzen. Wer weiß, welchen Vortheilihm meine Mittheilung in seiner Bewerbnng um das lieblicheWesen geben wird? Und was wird sie von mir denken, alsdaß ich leichtsinnig und plauderhaft sei und daß mir nichtsAußergewöhnliches begegnen könne, ohne daß ich es eilig demin die Ohren plappern müsse, der mir gerade am nächstensteht? Ich wollte, meine Zunge wäre lahm geworden, eheich jenem übermüthigen, aber schlauen Klopffechter eine Sylbegesagt habe! Ich werde sie nie Wiedersehen — das kann ichfür gewiß annehmsn. Nie werde ich eine genaue Erklärungder Geheimnisse bekommen, welche sie umgeben. Aber derGedanke, daß ich etwas geschwatzt, was dazu dienen kann,sie in die Gewalt jenes ungeschliffenen Lümmels zu bringen,wird mir mein Lebcnlang Reue verursachen."
Hier wurde er aus seiner Träumerei durch die Stimmeseines Vaters aufgeschreckt. „Was hast du, Knabe; wachstdu, Arthur, oder schläfst du im Stehen in Folge der An-strengungen der letzten Nacht?"
„Das nicht, mein Vater," antwortete Arthur, der schnellwieder zu sich kam. „Etwas schläfrig, vielleicht; aber diefrische Morgenluft wird das bald vertreiben."
Der ältere Philipson ging vorsichtig durch die Gruppeder umher liegenden Schläfer und wandte sich, als sie dieThüre des Gemachs erreicht, rückwärts. Mit einem Blickauf das Strohlager, welches die große Gestalt des Land-ammanns und der Silberbart seines beständigen Gesellschaf-ters, berührt von den ersten Strahlen des Morgens, als das
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