Heimath selten verließe» und im Packen gar keine Erfahrungbesitzen.
Ein Diener des Landammanns unterstützte Arthur indiesem Geschäft und half ihm seines Vaters Gepäck auf LasMaulthier des langbartiqen Abgeordneten von Schwyz brin-gen. Von diesem Manne erhielt er auch Anweisungen inBezug auf die Straße von Grafslust nach La Ferette. Siewar zu eben und gerade, um befürchten zu lassen, sie würdenihren Weg verlieren, wie es ihnen auf der Reise in denSchweizer Gebirgen begegnet war. Als Arthur nun Allesfür die Abreise gerüstet hatte, weckte er seinen Vater undsagte ihm, daß er fertig sei; dann zog er sich zum Kaminzurück, während sein Vater, wie es sein täglicher Gebrauchmit sich brachte, ein Gebet an den heiligen Julian, LenSchutzpatron der Reisenden richtete und seinen Anzug inOrdnung brachte.
Man wird sich nicht wundern, daß Arthur, so lange seinVater seine Andacht verrichtete und sich zur Reise rüstete,das Herz noch voll hatte von dem, was er kurz zuvor vonAnna von Geierstein gesehen, daß ihm das Hirn schwindeltein der Erinnerung an die Vorfälle der letzten Nacht, unddaß seine Augen an d-r Thüre des Schlafzimmers hingen,durch welche er das Mädchen hatte verschwinden sehen, d. h.wenn die bleiche und scheinbar gespenstische Gestalt, die ihmzweimal so sonderbar den Weg gekreuzt, sich nicht als wan-dernder Elementargeist, sondern lebendig und körperhaft alSdie Person erwies, deren Aeußeres sie trug. So stark warseine Neugierde in dieser Beziehung, daß er seine Augenauf's Aeußerste anstrengte, als ob es diesen möglich gewesenwäre, durch Holz und Wände in die Kammer des schlum-mernden Mädchens zu dringen. Wie begierig war er zu sehen.