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Gäste beleidigen, so lange es meine Macht verhindernkönnte."
Hier zeigte der Gesandte von Schwyz über seines Freun-des Schulter her eine geballte Faust, so groß wie das Knie-stück eines Stiers.
„Eben um das zu vermeiden, mein werther Gastfreund,"versetzte Philips»», „habe ich die Absicht, mich von Eurerfreundlichen Gesellschaft früher zu trennen als ich wünscheoder als ich früher mir vorgenvmmen hatte. Bedenkt, meinwackerer und werther Gastfreund, Ihr seid ei» Gesandter undsucht Frieden für Euer Vaterland; ich bin ein Handelsmann,der eigenem Gewinn nachgeht. Krieg oder Streitigkeiten, dieeinen solchen veranlassen können, sind Eurer und meiner Ab-sicht gleich verderblich. Ich gestehe Euch offen, daß ich geneigtund im Stande bin, ein bedeutendes Lösegeld zu zahlen, undwenn Ihr abgereist seid, will ich über den Betrag desselbenunterhandeln. Ich werde in Basel bleiben, bis ich auf or-dentliche Bedingungen mit Archibald von Hagenbach überein-gekommen; und wenn er auch so habsüchtig ist und solcheErpressungen verübt, wie Ihr von ihm sagt, so wird er dochetwas gnädig mit mir verfahren, um nicht seine Beute völligzu verlieren, wie es geschehen müßte, wenn ich umkehrte odereinen anderen Weg einschlüge."
„Ihr redet verständig, Herr Engländer," sagte der Land-ammann; „und ich Lanke Euch dafür, daß Ihr mir meinePflicht ins Gedächtniß zurückrnft. Aber Ihr sollt doch keinerGefahr ausgesetzt sein. Sobald wir vorwärts gehen, stehtdas Land wieder den Verwüstungen der burgundischen Rei-sigen und Lanzknechte offen, und sie werden das Land in allenRichtungen durchstreifen. Die Basler sind unglücklicherweisezu ängstlich, um Euch zu schützen; ste würden Euch auf den