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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Wir werden »ns von den Abgeordneten trennen und warten,bis sie vorangegangen sind. Ist dieser Hagenbach nicht derunbilligste aller Menschen, so werde ich Mittel finden, ihnzufrieden zu stellen, sofern wir einzeln dabei bctheiligt sind.Indessen will ich gleich den Laudannnann wecken," sagte er,und ihm unsere Absicht mittheilen."

Dies geschah sofort, denn Philipson war nicht langsamin Ausführung dessen, was er beschlossen. In einer Minutestand er neben Arnold Biedermann, der auf den Ellbogengestützt seinen Vortrag anhörte. Ueber der Schulter desselbenerhob sich der Kopf und der lange Bart des Deputaten vonSchwyz. Seine großen, Hellen, blauen Augen glänzten untereiner Pelzmütze hervor und waren auf das Gesicht des Eng-länders gerichtet, dann und wann aber warf er einen ver-stohlenen Seitenblick auf seinen Amtsgenossen, um den Ein-druck zu beobachten, welchen das Gesagte auf diesen hervor-brachte.

Guter Freund und Wirth," sagte der ältere Philipson.wir haben für gewiß gehört, daß unsere unbedeutenden Maa-ren auf unserem Durchzug durch La Ferette einer Besteue-rung oder der Wegnahme unterworfen werden, und ich möchtedoch gerne alle Ursache zum Streit vermeiden, sowohl ummeinet- als um Euretwillen."

Zweifelt Ihr, daß wir Euch beschützen können und wol-len?" erwiederte der Landammann.Ich sage Euch, Eng-läuder, der Gast eines Schweizers ist so sicher neben ihm,als ein junger Adler unter dem Flügel seiner Mutter; undwenn Ihr uns jetzt verlasset, weil Gefahr im Anzug ist, somacht Ihr unserem Muth oder unserer Beständigkeit einschlechtes Compliment. Ich wünsche den Frieden, aber nichteinmal der Herzog von Burgund selbst dürfte einen meiner