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Dem Winter war der Frühling gefolgt, der Sommerbrachte seine Blüthen und der Herbst seine Frücbte, und siereiften und vertrockneten, als ein Edelknabe, der sie manchmalins Laboratorium begleitete, um nöthigenfalls Handreichungzu thun, den Perser zu dem Baron von Arnheim sagen Horts:„du wirst wohl thun, mein Sohn, wenn du auf meine Worteacktest; meine Unterweisungen gehen zu Ende und es gibtkeine Macht auf Erden, welche mein Schicksal aufhaltenkönnte."
„Ach, mein Herr!" sagte der Baron, „soll ich denn deinewohlthälige Leitung gerade in dem Augenblick verlieren, dadeine Führung so nöthig ist, um mich auf den Gipfel deSTempels der Weisheit zu bringen?"
„Laß den Muth nicht sinken, mein Sohn." antworteteder Weise, „ich will die Aufgabe, dich in deinem Wissen zuvervollkommnen, meiner Tochter vermachen, die deswegenhieher kommen wird. Aber erinnere dich, wenn dir die Fort-dauer deiner Familie am Herzen liegt daß du bei EurenStudien auf sie nur als auf eine Helferin sehen darfst; ver-gäßest du über der Schönheit des Mädchens die Lehrerin, sowerdet Zhr beide mit Schwert und Schild begraben werden,wie der letzte männliche Sprosse eines Geschlechts. Noch mehrUnheil wird entstehen, glaube es mir; denn solche Verbin-dungen nehmen nie ein glückliches Ende, und mein eigenesist ein Beispiel dafür. Doch stille, wir werten belanscbt."
Da das Gesinde im Arnheimer Schlosse nur wenig Ge-genstände besaß, an welchen es Antheil nehmen konnte, sobeobachtete es desto eifriger die, welche ihm z» Gesicht kamen.Als das Ende der Zeit herankam, in welcher der Perser Schutzauf dem Schloß finden konnte, gingen einige von den Haus-genossen unter verschiedenen Vorwänden, die sich aber alle