nD t mit dem Fuß und ließ keines der Zeichen von Freudesehen, die es gewöhnlich bei der Annäherung seines Herrnvon sich gab; ein muttes Aecbzen, als ob es um Hülfe bäte,war das Sinzigs, wodurch es zu erkennen gab, Laß ihm dieGegenwart seines Herrn nicht unbekannt sei.
Herr Hermann hob die Fackel in die Höhe und entdeckte.Laß wirklich eine lange dunkle Gestalt in dem Stalle standund seine Hand auf des Pferdes Schulter legte. „Wer bistdu," sagte der Baron, „und was thust du da's"
„Ich suche eine Zuflucht und Gastfreundschaft," erwiederteder Fremde; „und beschwöre dich, sie mir zu gewähren beider Schulter deines Pferdes und bei der Schärfe deinesSchwertes und fv gewiß als du willst, daß sie dir nie fehlenin deiner höchsten Nvth."
„Du bist also ein Bruder vom heiligen Feuer," sagteder Baron Hermann Arnstein; „und ich will dir die Zufluchtnicht versagen, die du von mir nach den Formeln der per-sischen Magier verlangst. Bor wem und auf wie lange willstdu, daß ich dich schütze?"
„Vor denen," eutgegnete der Fremde, „die vor demHahnenschrei am nächsten Morgen kommen und nach mirfragen, und für ein Jahr und einen Tag von jetzt an."
„Ich will dir das," gab der Baron zur Antwort, „mei-nem Eid und meiner Ehre gemäß nicht versagen. Ein Jahrund einen Tag will ich für dich Bürge sein und du sollst mitmir lheilen Dach und Fach, Wein und Brod. Aber auch dumußt gehorchen dem Gesetz Zoroasters, welches sagt: derStärkere beschütze den Schwächeren, aber auch: der Weisereunterrichte den Bruder, der weniger Kenntniß hat. Ick, binder Stärkere und du sollst sicher sein unter meinem Schutze;