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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
196
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Ich will mich Eurer Ungnade aussetze»," antworteteAaspar,wenn ick nickt bie Wahrheit rede! Apvllyon"

Hier hielt er inne.

Sprich, du furckt amer Narr!" schrie der Baron,istmein Pferd trank oder verletzt's"

Der Stallmeister stieß nochmals das WortApvllpon"heraus.

Sag an," sagte der Baron,und wenn Apollvon selbstda wäre, so brauchte ein braver Man» darüber noch nichtden Kopf zu verlieren "

Der Teufel," antwortete der Stallmeister,ist i» Apvl-lyvn's Stall!"

Narr!" rief der Edelmann und nahm eine Fackel vonder Wand;was hat dir das Hirn auf so einfältige Art ver-wirren könn n? Leute, wie dn, bie zum Dienen geborensind, sollten ihr Hirn um unsertwillen, wenn nicht wegenihres wcrkhlvsen Selbst in besserem Stand halten."

Wahrend er sprach, stieg er in den Scklvßhof hinunter,UM die stattliche Reihe von Ställen zu besichtigen, die denganzen unteren Theil der eine» Seite des viereckigen Gebäu-des einnahmen. Er trat hinein Fünfzig schöne Rosse stan-den auf jeder Seite des weilen Rannies. Neben jedem Pferdehingen die Schutz- und Trutz-Waffen eines Reisigen, so hell,als beständige Sorgfalt sie machen konnte, und das Leder-kvller, daS des Reiter^ Untergewand ausmachte. Der Baronschritt zwischen den Reihen feiner Pferde an s obere Stallendeund zwei oder drei Diener folgten ibm, die voll Erstaunensbei dem ungewöhnlichen Lärm herbeige^ommen waren. Alser dem Stall seines LteblingspferdeS nahe kam, welches zuoberst in der Reibe rechter Hand stand, wieherte das schoneThier weder, noch schüttelte es mit dem Kopf; cs stampfte