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' daher zu sagen, daß es rabenschwarz war und kein weiße»Härchen an Kopf oder Füßen hatte. Aus diesem Grund undwegen seiner Wildheit war es von seinem Herrn Apollyonbenannt worden. Man betrachtete es insgebeim als eine Be-stätigung der übel» Gerüchte, welche über das Haus Arnbeiinumliefe», daß der Freiherr seinem Lieblingspferde den Nameneines bösen Geistes gegeben habe.
Nun geschah es an einem Novembertag, daß der Paronim Walde auf der Jagd gewesen war und erst bei'm Einbruchder Nacht heim kam. Er hatte keine Gäste, denn wie icheuch schon anaedentet, nalmi das Schloß Arnheim seltenandere Leute als solche auf, durch welche seine Bewohnerihre Kenntnisse zu vermehren hofften. Der Freiherr saß alleinin seiner von Fackeln und Lampen erhellten Halle. In dereinen Hand hielt er ein Buch mit Zügen, die nur ihm alleinverständlich waren; die andere ruhte auf dem Marmortisch,auf dem eine Flasche Tokaier stand. Ein Edelknabe standehrerbietig im Hintergrund des großen und Lüstern Gemachs,und kein Laut ließ sich hören, als der Nachtwind, wenn ertraurig durch die rostigen Panzer seufzte und die zerrissenenFahnen bewegte, welche die Tapeten der Halle bildeten. Aufeinmal hörte man die Tritte eines Menschen, der hastig dieTreppen heraufkam; die Thüre des Saales wurde heftig auf-gerissen und halb außer sich vor Schrecken stolperte Kaspar,des Freiherrn Stallmeister, dem Tische zu, an welchem seinHerr saß.
„Gnädiger Herr!" schrie er, „gnädiger Herr. eS ist einTeufel im Stall."
„Was soll diese Narrheit?" sagte der Baron und standauf, überrascht und verdrießlich über eine so ungewöhnlicheUnterbrechung.
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