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„Ich habe," sagte Rudolph, „bereits meiu Wort hiefürverpfändet. Sollte ihm aber der Brau» des Fluchhunds vonBurgund weniger gefallen, als Ihr zu besorgen scheint, so istes kein Schade, daß Ibr erfahret, er werde im Nvthfall gutund thätig unterstützt werden."
„Ich bin für diese Zusicherung sehr verbunden," versetzte-er Engländer.
„Und du magst dir, mein Freund, zur Warnung dienenkaffen," fuhr Rudolph fort, ,was du gehört bast: die Männergehen nicht in der Rüstung zur Hochzeit und im Seidenwammsnicht zum Kampf."
„Ich werde mich so anziehen, daß ich aufs Schlimmstegefaßt bin," sagte Arthur; „und eine leichle Halsberge vonwohl gehärtetem Stahl anlegen, die weder Speer noch Pfeildurchdriugt; ich danke Euch für den freundliche» Rath."
„Bedanke dich nicht," sagte Rudolph, „ich würde keineAnführerstelle verdienen, wenn ich nicht meinen Begleitern,besonders einem so zuverlässigen Begleiter, wie du — beiZeiten zu wissen thäte, daß sic die Rüstung umschnallen undsich auf tüchtige Stöße gefaßt machen sollen."
Hier stockte die Unterhaltung einige Augenblicke. Keinerder Sprecher war mit seinem Begleiter völlig zufrieden, ob-gleich Keiner auf eine weitere Bemerkung drang.
Oer Berner urtheilte nach den Gesinnungen, die er unterden Handelsleuten in seinem eigenen Vaterlande vorherrschensah und zweifelte kaum, daß der Engländer, wenn er sichkräftig unterstützt sähe, die Gelegenheit ergreifen und dieübertriebenen Aussagen verweigern würde, von denen er inder nächsten Stadt bedroht wurde. DieS, dachte er, würdedann wahrscheinlich und ohne Rudolphs Zuthun Arnold Bie-dermann selbst zu einem Friedensbruch und zu einer äugen-