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Hände drückten und dann ihre Waffen mit wilder Geberde,aber ohne Geräusch, schwangen.
„Sv," rief Rudolph Donnerkügel, „kamen unsere glor-reichen Vorfahren, die Väter der schweizerischen Unabhängigkeitans den unsterblichen Rntli zwischen Uri und Unterwalde» zu-sammen. So schwuren sie einander unter dem blauen Him-melsgewölbe zu, die Freiheit ihres unterdrückten Vaterlandeswieder her.ustellen und die Geschichte kann sagen, wie gut sieihr Wort gelöst haben."
„Und sie wird erzählen," sagte der Plaue, „wie gut diejetzigen Schweizer die Freiheit zu bewahren wissen, welche ihreVäter errangen. — Geht weiter ans Eurer Runde, guter Ru-dolph und seid versichert, daß die Soldaten beim ersten Zeichenihres Hauptmanns nicht ferne sein werden; Alles bleibt imfrühere» Stand, außer Ihr hättet uns neue Befehle zu geben."
„Hör' einmal, Lorenz," tagte Rudolph zu dem Blauen,— und Arthur konnte ihn verstehe». — „Gib Acht, daß nichtzu viel Rheinwein getrunken wird; wenn zu viel Vorrath da-von La ist, so laß die Flaschen zerschlagen; du weißt, einMaulthier kann stolpern. Gebt dem Rüdiger nicht zu vielnach. Er ist ein Wcinsänfer geworden, seitdem er bei unsist, und wir müsse» Herz und Hand zu dem morgenden Ge-schäft mitbringen." Dann flüsterten sie so leise, daß Arthurnichts weiter verstehen konnte und reichten sich beim Abschieddie Hände, wie als feierliches Unterpfand einer erneuertenVerbindung.
Rudolph und seine Begleiter gingen jetzt weiter undwaren kaum ihren neuen Verbündeten aus dem Gesicht, alsdie Vorwache das Lärmzeichen gab. Arttur'n sprang dasHerz auf die Lippen — „das ist Anna von Geierstein!" sagteer bei sich.