Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
179
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Gut, König Arthur," sagte Rudolph,du bist ein ge,wiffenhafter Beobachter des vierten Gebots und wirst laugleben im Lande. Halte nns nickt für nachläßig in dieserPflicht, wenn wir »ns auch für den Augenblick für verpflichtethalten, zuerst für das Wohl unseres Vaterlandes, der gemein-schaftlicken Mutter von uns und unsern Välern, zu sorgen.Da Ihr aber unsere große Achtung vor dem Landammannkennt, braucht Jbr keine Furcht zu haben, daß wir il,n ab-sichtlich beleidigen und ihn unbesonnener Weise oder ohnetriftigen Grund in Feindseligkeiten verwickeln werden. EinVersuch, seine Gaste zu plündern, würde seinerseits auf Wi-derstand bis zum Tode stoßen. Ich hatte gehofft, Ihr so gutals Euer Vater würdet geneigt sein, eine so grobe Beleidi-gung zu rächen. Wenn übrigens Euer Vater sich von Archi-bald von Hagenback das Fell schweren lassen will, so wird erdie Scheere desselben scharf genug finden, und es wäre unnö-thig und unhöflich, ihn daran zu hindern Indessen^etIhr erfahren, daß noch mehr Leute bei der Hand sind als Ihrerwartet und daß sie im Stande und bereit sind, Euch schnel-len Beistand zu leisten, falls der Gouverneur von La FeretteLust hätte, Euch das Fell mit sammt der Wolle abznstreifen."

Auf diese Bedingungen hin," sagte der Engländer,sageich diese» Herren von Basel oder ans welchem anderen Landesie sein mögen, meinen Dank und trinke in einem brüderlichenBecher auf unsere fernere und nähere Bekannlsckaft."

Heil und Wohlergehen den vereinigten Kantonen undihren Freunden!" antwortete der Blaue.Tod und Verder-ben allen Anderen!"

Die Becher wurden wieder gefüllt und die jungen Män-ner bezeugten anstatt mit Beifallsrufen ihre Ergebenheit undEntschlossenheit für ihre Sache dadurch, daß sie einander die

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