Herzogs von Burgund erblicken. Daß sein Einfluß benütztworden ist, uns von Basel, einer neutralen, dem Reiche zu-gehörigen Stadt auszuschließen, läßt uns die schlimmste Auf-nahme erwarten, wenn wir sein eigenes Gebiet betreten. Wirhaben sogar Ursache zu glaube», daß wir schon jetzt von sei-nem Haß zu leiben haben würden, wenn wir den Ort, denwir in Besitz genommen, nicht bewacht hätten. Berittene, dievon La Ferette herkamen, haben diese Nacht unsere Postenbesichtigt; hätten sie uns nicht gerüstet gefunden, so wärenwir obne Frage in unseren Quartieren angegriffen worden.Aber da wir ihnen diese Nacht entwischt sind, muffen wir fürmorgen vorsichtig sein. Aus diesem Grund ist eine Anzahlder wackersten Basler Jünglinge, die über die Feigherzigkeitihrer Beamte» entrüstet sind, entschlossen, sich mit uns zuvereinigen und die Schande abzuwaschen, welche die herzloseUngastlichkeit ihres Raths über ihren Geburtsort gebracht hat."
„Das wollen wir lhu» ehe die Sonne, dis in zwei Stun-den aufgeht, am westlichen Himmel versinkt," sagte der Blaue,und die um ihn her erklärten sich damit einverstanden.
„Werthe Herren," versetzte Arthur, als einige Stille ein-getreten war, „laßt mich Euch erinnern, daß die Gesandtschaft,welche. Euch begleitet, eine friedliche ist, und daß die, welcheihre Bedeckung bilden, Alles zu vermeiden haben, was dieMißverständnisse vermehren kann, zu deren Ausgleichung siekommen. Ihr könnt keine Beleidigung auf dem Gebiet desHerzogs erwarten, da die Vorrechte der Gesandten in allengesitteten Ländern geachtet werden; und Ihr werdet gewißauch keine solche verüben wollen."
„Wir können allerdings Beschimpfungen ausgesetzt sein,"«rwiederte der Berner, „und Las wegen Euch, Arthur Phi-llipsvn, und Eures Vaters."
Anna v. Geierstein i.
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