„Er ist uns willkommen, höchst willkommen," sagte einjunger Mann, dem seine reich gestickte, azurblaue Kleidungeinen Scbein von Würde verlieh; „sehr willkommen ist er,wenn er ein Herz und eine Hand mitbringt, unserem edelnPlane zu dienen."
„Für Beides stehe ich," sagte Rudolph. „Lasset den Be-cher kreisen auf das Gelingen unseres ruhmvollen Unterneh-mens und die Gesunddeit unseres neuen Genossen!"
Während sie die Becher wieder mit einem Weine füllten,wie ihn Arthur in diesen Gegenden noch nicht genossen, hielter, ehe er sich in den Handel einließe, für gut, den geheimenZweck der Verbindung kennen zu lernen.
„Che ick> meine geringen Dienste verpfände, Ihr Herren,"sagte er, „erlaubet mir, naa, dem Zweck und der Art der Un-ternehmung zu fragen, für welche sie verwendet werden sollen."
„Solltest du ihn hieher gebracht haben," redete der BlaueRudolph an, „ohne dir und ihm in dieser Beziehung Genügegelhan zu haben?"
„Laß dich das nicht kümmern, Lorenz," versekte der Ber-ner; „ich kenne meinen Mann. — Wisset denn, guter Freund,"redete er de» Engländer an, „daß meine Kameraden und ichentschlossen sind, die Freiheit des schweizerischen Handels aus-zurufen und uns nvthigenfalls bis zum Tode allen ungesetz-lichen Erpressungen von Seiten unserer Nachbarn zu wiber-setzen."
„So viel ich gehört," sagte der junge Engländer, „gehtdie gegenwärtige Gesandtschaft mit Vorstellungen in diesemBetreff zu dem Herzog von Burgund."
„Hort mich an!" fuhr Rudolph fort. „Die Frage wirdwahischeinlich zu einer blutige» Entscheidung kommen, langebevor wir das sehr erhabene und sehr huldreiche Antlitz des