Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
170
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von Rudolph und leinen zwei oder drei Begleitern hin undverlor sich abermals zwilchen dem umgebrochenen Boden undBuschwerk.

Noch einmal befand sich der junge Mann in einem Zu-stand unentwirrbaren Zweifels, und er erwachte auch nicktauS der Erstarrung, die sich auf ihm gelagert, bis ihm dieStimme des Berners in die Ohren tönte,Was ist dennLas, König Arthur, bist du eingeschlafen oder verwundet?"

Keines ron beiden," sagte Philipson, sich sammelnd,bloß sehr überrascht."

Ueberrascht? Und von was, Königliche"-

Laß die Narrheiten weg!" versetzte Arthur etwas ernst-haft,und antworte mir wie ein Mann. Ist sie dir nichtbegegnet? Hast du sie nicht gesehen?"

Gesehen? wen?" rief Donnerhügel.Ich bemerkte Nie-mand. Und ich wollte schwören, Ihr habt auch Niemand ge-sehen; denn ich behielt Euch im Auge so lange Ihr weg wä-ret, bis auf zwei oder drei Augenblicke. Wenn Ihr Etwasgesehen, warum habt Zhr keinen Lärm gemacht?"

Weil es bloß ein Weib war," antwortete Arthur matt.

Bloß ein Weib!" wiederholte Rudolph in verächtlichemTone.Bei meinem Ehrenwort, König Arthur, wenn ichnicht zuweilen recht hübsche Ausbrüche von Herzhaftigkeit andir gesehen hätte, so wäre ich zu der Ansicht geneigt, Du ha-best selber bloß so viel Muth wie ein Weib. Sonderbar, daßein Schatten bei Nacht oder ei» Abgrund bei Tag einen sokühnen Geist bezwingen kann, wie du ihn schon gezeigt "

Und wie ich ihn immer zeigen werde, wenn's die Gele-genheit mit sich bringt," unterbrach ihn der Engländer, derseinen Muth wieder gefunden hatte.Aber ich schwöre Euch,